Wechselnde Ausstellungen

Hobby-Liebe-Leidenschaft - Mein Leben mit dem Osterei / Hobby-lubosć-rozžahłosć - Moje žiwjenje z jutrownym jejkom

Sylvina Schilling, Neschwitz
 
Die Ostersonderausstellung ist bis zum 19. April 2026 im Sorbischen Kulturzentrum Schleife zu sehen.
Öffnungszeiten: Di – Fr: 10 – 17 Uhr, So/Ostertage: 13 – 17 Uhr
Eintritt: 2,- €, für Kinder freier Eintritt
 

Mit etwa 10 Jahren machte ich meine ersten „Malversuche“. Mit allen nötigen Utensilien und einer erklärenden Broschüre ging es los. Es gab also keine langjährige Familientradition, und ich habe auch keine sorbischen Wurzeln.

Aber diese schöne sorbische Tradition zu pflegen, war mir immer eine große Freude. Und so beherrschen auch meine beiden Töchter dieses „Handwerk“.

Mein „Werkzeug“ entsteht aus Gänse-, Hühner-, Tauben- oder Entenfedern, die für das jeweilige Grundelement zugeschnitten werden zu Dreieck, Rhombus oder „Gräte“. Für Punkt und Strahl benutze ich Stecknadeln mit unterschiedlich großen Köpfen.

In nun mehr als 60 Jahre habe ich meinen eigenen Stil gefunden. Beim Batiken gilt meine Vorliebe den einfarbigen Ton-in-Ton-Eiern, und ich liebe die klaren Formen. Es entstehen natürlich auch mehrfach gefärbte, bunte Eier, auf denen aber immer wieder die typisch sorbischen traditionellen Ornamente erscheinen, wobei jedem Ornament auch eine Bedeutung zugeschrieben wird.

Die Bossier-Technik macht mir genauso viel Spaß. Dort verwende ich gern Eier in Naturfarbe, d. h., natürlich dunkelbraune Eier von Rotlegern oder auch grünliche Eier von Grünlegern, deren Grün von ganz hell bis fast türkis sehr reizvolle Farbspielereien zulässt. Von Wachtelei bis hin zu Emu- und Straußenei verziere ich Eier jeder Größe.

Am Wettbewerb um das schönste sorbische Osterei, der jährlich in Bautzen ausgeschrieben wird, konnte ich mich schon mehrfach mit Erfolg beteiligen.

Wenn ich heute in meiner kleinen Werkstatt sitze und Eier verziere, dann kann ich vollkommen abschalten und bin einfach glücklich.

Da wegen Corona seit 2020 keine Ostermärkte stattfanden, ich jedoch viele Eier dafür verziert hatte, entstand die Idee mit den Kalendern. Die hier ausgestellten Fotos finden Sie in den Foto-Dauer-Kalendern wieder. In Zusammenarbeit mit dem Fotostudio ThomasDeeProjekt in Schleife wurde diese Idee beiderseits mit großer Begeisterung in die Tat umgesetzt. Das zu erleben war für mich eine wunderbare neue Erfahrung. Herzlichen Dank Sven und Nadine.

Vom Hühnerei zum Straußenei - Wot kokošaceho jejka k štrusowemu jejej

Hubert Bartsch, Rietschen
Zauberhafte florale Motive, arrangiert wahlweise in Blumenkörbchen oder in unterschiedlichen Aufteilungen des Eies kratzt Hubert Bartsch aus Rietschen unglaublich filigran in die Schalen von Hühner-, Gänse- und Straußeneier. So auch der Titel der diesjährigen Osterausstellung “Vom Hühnerei zum Straußenei”. 450 mit sorbischem Motivgut verzierte Ostereier zeigt Hubert Bartsch in Schleife. Es sind hauptsächlich der Ostertradition entsprechend Hühnereier aber auch 14 kunstvoll verzierte Straußeneier, weiterhin Eier von Emu, Nandu, Gänsen, Enten und Wachteln. Hubert Bartsch beherrscht meisterhaft die Kratztechnik, die Wachsbatik sowie die Wachsbossiertechnik. Sehr reizvoll sind auch Eier, die in einer Kombination der Techniken gestaltet sind. Bei der Kratztechnik entwickelte Hubert Bartsch die Zweifarbigkeit. Dabei unterzieht er das Ei zwei Färbegängen und kratzt dann mit ausgewogener Intensität eine bzw. für Weiß zwei Farbschichten. Bei den jährlichen Wettbewerben des Fördervereins für sorbische Volkskultur um das schönste, sorbische Osterei gehörte Hubert Bartsch bereits  mehrmals zu den Preisträgern.

Die Ostersonderausstellung „Vom Hühnerei zum Straußenei“ ist bis zum 4. Mai 2025 im Sorbischen Kulturzentrum Schleife zu sehen.
Öffnungszeiten: Di – Fr: 10 – 17 Uhr, So/Ostertage: 13 – 17 Uhr
Eintritt: 2,- €, für Kinder freier Eintritt

Herbstfarben

Bildmotiv

Magie der Ölfarben

Ölmalerei von Heidemarie Goletz, Burg / Sachsen Anhalt

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:
Di - Fr: 10 - 16 Uhr

Die Ausstellung ist bis zum 29.02.2024 zu sehen. Die Ölbilder sind verkäuflich.

Impressionen nah und fern - Impresije zbliska a zdaloka

Bildmotiv

Uta Stastny

Schleife

Ab dem 1. November ist im Sorbischen Kulturzentrum die Malerei-Ausstellung „Impressionen nah und fern“ von Uta Stastny aus Schleife zu sehen. Sie zeigt Arbeiten in unterschiedlichen Techniken, die auf Reisen und in der heimatlichen Lausitz entstanden sind. Uta Sastny ist Mitglied im Kunstverein Schleife und bei den Freizeitkünstlern Niesky. Ihre künstlerischen Fertigkeiten erarbeitete sie sich im Mal- und Zeichenzirkel des VEB Sachsenwerke Dresden bei Professor Gerhard Stengel, im Elbhang-Malkreis Dresden-Zschertnitz bei Margit Renner, an der VHS Weißwasser sowie auf Pleinairs und Kunstreisen vom Spreewald bis in die Toskana. Mit ihren Bildern beteiligte sie sich an der Ausstellungsreihe „Kunst aus dem NOL“ und bei Präsentationen in Dresden, Niesky, Boxberg und Weißwasser.
Bis zum 28. Februar 2021 sind „Impressionen nah und fern“ in Schleife zu sehen.

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 10 - 17 Uhr
So: 13 - 17 Uhr

Auf Grund der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung bleibt die Ausstellung im November leider geschlossen.

Zwischen Spree und Neiße

Bildmotiv
Zwischen Spree und Neiße
Mjez Sprewju a Nysu

5. Mai - 30. August 2020

Malerei von Rainer Hennig, Weißwasser

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 10 - 17 Uhr
So: 13 - 17 Uhr

Osterausstellung

Jutrowne jejko - nałožk a ludowe wuměłstwo
Osterei - Brauchtum und Volkskunst
 
1. März - 19. April 2020
 
Leihgaben des Museums Sorbische Webstube Drebkau aus der Sammlung von Dr. Lotar Balke
Ostereiersammlung Lenchen Hänsel
Ostereiersammlung des Sorbischen Kulturzentrums Schleife
 
Öffnungszeiten:
Di - Fr: 10 - 17 Uhr
So/Ostertage: 13 - 17 Uhr
 Foto: Ostereier Roswitha Baumert, Drebkau nach Motiven aus dem Musterbuch ihres Vaters Hans Masula

Osterausstellung

Ei trifft Becher
Ostereiersammlung des Sorbischen Kulturzentrums Schleife und
Eierbecher, gesammelt von Bernd Schenderlein aus Oberbarnim

Öffnungszeiten: 

Di - Fr: 10 - 17 Uhr   

So/Ostertage: 13 - 17 Uhr

 

 

 

Facetten

 

Regina Herrmann:

"Facetten bedeutet wörtlich „kleine Flächen“ im übertragenen Sinn; Teile eines großen Ganzen. Gut ließe sich das Ausstellungsanliegen mit der Funktion eines Insektenauges, welches ein Facettenauge ist, vergleichen. Alle Einzelaugen liefern Teil-Bilder, die zum Gesamtbild kombiniert werden.

Und so ist es auch mit meinen Gestaltungen. Ob Skulpturen, lebensgroße Figurinen, Handpuppen, Stabfiguren, Sagenfiguren, kleine „Göttinnen“ oder Gewebe: alle entstehen ohne Skizzen und Vorzeichnungen. Sie alle sind Teile eines künstlerischen Konzepts, welches sich zu einem Gesamtbild zusammen fügt.

Auch die von mir verwendeten Materialien zeigen sich in facettenhafter Vielfalt. So steht Textil neben Rindenstoff, Papier neben Papiermaché, Leder und anderen Naturmaterialien. Jedes trägt zum besonderen Ausdruck der gestalteten Figur bei.

Die Ausstellung soll diese Vielfalt zu einem Ganzen komponieren."